Endlich habe ich es geschafft !
Ich habe eine spanische Passnummer und meine Aufenthaltsgenehmigung.
Seit Anfang des Jahres war ich mit Dolo auf Achse.
Zuerst im Rathaus von Cartagena (hier wurden wir im wahrsten Sinne des Wortes: rausgeworfen)
Keiner war zuständig und man verwies uns ans Ausländeramt.
Auch hier keinen Erfolg. Also die Polizeistation in Cartagena. Keiner half uns.
Dann kam der Umzug im Mai nach El Algar.
Mein Nachbar (Alfonso) arbeitete bei der Polizei in Cartagena und besorgte uns die Antragsformulare.
Mein Nachbar (Juancho) füllte diese mit uns aus.
Anfang Juni versuchten wir erneut, bei der Polizei in Cartagena mit diesen Formularen unser Glück.
Nix da, erst mal die spanische Übersetzung meiner Pension, meiner Krankenversicherung und Gehaltsnachweis.
Also musste erst mal ein offizielles spanisches Übersetzungsbüro gesucht werden.
Dieses fanden wir in Cartagena und für 3 Dokumente nahm man mir stolze 90.--€ ab.
Nach Rücksprache mit Nachbarn Alfonso, sollte ich noch Passfotos machen lassen und es erneut versuchen.
Gesagt, getan. Am 16.8. wurde gegen 11.30 Uhr mit allen Dokumenten (+ Fotos) wiederum die Polizeistation in Cartagena aufgesucht.
Hier teilte man uns dann mit, dass wir um 08:30 Uhr zu erscheinen hätten und dann eine Nummer erhielten, die dann aufgerufen würde.
Ich hatte an diesen Freitag, den 23.8. die Schnauze so voll, dass ich meinem Nachbarn Alfonso wohl unschöne Worte an den Kopf warf.
Der zog erst mal beleidigt davon.
Gestern, Montag den 26.8., standen wir um 7 Uhr auf und waren um 8:30 Uhr bei der Polizei in Cartagena.
Auf dem Hof standen ca. 30 Leute, die alle eine Nummer zur Bearbeitung haben wollten.
Ein deutsche Ehepaar vor uns, erhielt keine Nummer, da wohl was fehlte.
Sie zogen (genauso wie ich sonst) mit langen Gesichtern ab.
Ich erhielt dann die Nummer 104. Na toll. Konnte ja Stunden dauern, bis alle vor mir weg waren.
Aber denkste. Ich hatte bei meinen Unterlagen eine Kopie der IPA (Internationale Police Assecion) eingelegt und der
annehmende Beamte bevorzugte mich wohl als Kollegen.
Nach 20 Min. wurde ich aufgerufen, musste zur Kasse und 10.40 € Gebühr bezahlen und konnte an den Schreibtisch
des Sachbearbeiters.
Hier erhielt ich einen vorläufigen Ausweis mit meiner neuen N.I.F.
Mein neuer Ausweis wird mir demnächst zugestellt.
Also, alles bestens - bis auf die Bürokratie !
